Probleme mit Spam? Antispam Bee!

Jeder kennt das Problem, der einen Blog betreibt, frueher oder spaeter haeufen sich einfach Comments von Spambots. Jeder denkt sich nun “Akismet regelt!”, doch vorallem in DE scheint Akismet “grenzwertig” zu sein, aufgrund vom Datenschutz.

Doch wer nicht auf Akismet setzen moechte oder kann, fuer den gibt es eine tolle Alternative, naemlich die Antispam Biene 🙂 Ich benutz die Antispam Bee seit 5. Maerz 2011 (also seit genau 3 Wochen) und bin eigentlich ziemlich begeistert davon. Es ist nicht wie Akismet einfach 0815 und jeder verwendet es, sondern besitzt viele Features die es zu einem interessanten Plugin machen, welche ich euch heute vorstellen moechte.

Was ist die Antispam Bee und wie funktioniert es?
Die Antispam Bee ist ein “frisch entwickeltes” Antispam Plugin fuer WordPress, welches “winzig im Code, prompt in der Ausführung und erstaunlich wirksam beim Schutz gegen automatisch abgeschickte Spambeiträge” ist. Zur Funktionsweise kann man sagen, dass das Kommentarfeld vom Plugin ersetzt wird.

Features
Woran unterscheidet sich Antispam Bee von existierenden Lösungen?

Features
Woran unterscheidet sich Antispam Bee von existierenden Lösungen?

  • Antispam Bee speichert keine IP-Adressen (Datenschutz-konform).
  • Antispam Bee schließt Kommentare aus gewünschten Ländern aus.
  • Antispam Bee lernt dazu und nimmt bereits markierten Spam als Quelle.
  • Antispam Bee beschränkt auf Wunsch die Sprache des Kommentars (Deutsch oder Englisch).
  • Antispam Bee gleicht Kommentare mit öffentlicher Spammer-Datenbank Project Honey Pot ab.
  • Antispam Bee kann bereits genehmigten Kommentatoren vertrauen.
  • Antispam Bee verfügt über zahlreiche, administrierbare Schutzmethoden.
  • Antispam Bee präsentiert die Gesamtzahl der blockierten Spam-Kommentare auf dem Dashboard oder im aktuellen Theme.
  • Antispam Bee besteht aus wenig Code und verbraucht kaum Ressourcen.
  • Antispam Bee kommt ohne Captcha- und Mathe-Abfragen aus. Kein JavaScript, keine Cookies, keine Timeouts.
  • Antispam Bee führt keine Listen mit verdächtigen Kommentaren.
  • Antispam Bee nimmt die notwendige Anpassung am Theme selbstständig vor, ohne das eigentliche Template zu überschreiben.
  • Antispam Bee schützt vor Spam in Kommentaren, Track- und Pingbacks.
  • Antispam Bee zeigt den Spamaufkommen der letzten 30 Tage in Form einer Statistik auf dem Dashboard an.
  • Antispam Bee ist anonym, keine Daten werden auf externen Servern gespeichert.
  • Antispam Bee bedarf keiner permanenten Administration.
  • Antispam Bee markiert auf Wunsch verdächtige Beiträge als Spam. Oder löscht diese stillschweigend.
  • Antispam Bee entfernt bei Bedarf den alten Spam nach X Tagen.
  • Antispam Bee benachrichtigt bei (Spam-)Neuzugängen per E-Mail.
  • Antispam Bee ist auf keine weiteren (Antispam-)Plugins angewiesen.
  • Antispam Bee ist an dieser Stelle vollständig dokumentiert.
  • Antispam Bee ist in fast 10 Sprachen verfügbar.
  • Antispam Bee ist für WordPress ab 2.7

Vorteile gegenueber Akismet
+ Kostenlose Nutzung
+ Keine Speicherung der Daten im Ausland
+ Anonyme Nutzung ohne externe Listen
+ Keine Registrierung notwendig
+ Prüfung von Trackbacks
+ Benachrichtigung bei neuem Spam

Ich habe nun nach 3 Wochen 484 geblockte Comments und joa, gefaellt mir richtig gut dieses Plugin.

Interesse geweckt, du willst mehr darueber erfahren?
http://playground.ebiene.de/1137/antispam-bee-wordpress-plugin/
Hier gehts zum Plugin

Linux – Umstieg auf ein freies Betriebssystem Teil 3

Ahoi,

heute folgt Teil drei meiner “Tutorialreihe”, wollte eigentlich schon ein paar Distributionen vorstellen, aber das waere vom Zusammenhang nicht passend, wenn ich keine Benutzeroeberflaechen vorstelle und man sich bei Ubuntu / Kubuntu / Xubuntu dann denkt “hö?”. Uebrigens hatte ich bei Teil 1 vergessen zu erwaehnen, dass ich natuerlich auch eine Installation anhand von 2 oder 3 Distributionen mit euch durchgehen werde (aufjedenfall von Ubuntu & Fedora).

Linux Benutzeroberflaechen (desktop environments)

Gnome
+ sehr Benutzerfreundlich, bringt viele Programme mit (gedit, gparted, gnote,…)
+ wird bei vielen Linux Distributionen standardmaessig eingesetzt (Ubuntu, Debian, Fedora, … – wobei man das ja auswaehlen kann)
+ kostenlos
+ viele Sprachen verfuegbar
+ bietet vieles an Support und eine große Community
– verbraucht vergleichsweise doch mehr Ressourcen als andere desktop environments

Das Logo: *klick*
Screenshot: *klick*

KDE
+ voll funktionsfaehig, bringt ebenfalls viele Programme mit (konqueror,..)
+ kostenlos
+ in vielen Sprachen verfuegbar
+ aehnlich zu Windows / Mac OS X
+ vorallem in Europa “beliebt”

Logo: *klick*
Screenshot: *klick* (wobei das leicht veraltet ist)

Xfce
+ bringt eine Reihe von Anwendungen mit (Xfburn, mousepad…)
+ im Vergleich zu Gnome & KDE ist es sehr “schlank”
+ kostenlos
+ sehr schnell
+ stabil
+ eignet sich hervorragend fuer aeltere Hardware
+/- langsamer Entwicklungs-Zyklus

Logo: *klick*
Screenshot: *klick*

Fluxbox
+”schlank” & auf BlackBox basierend
+ besitzt eine eigene Toolbar
+ eignet sich hervorragend fuer aeltere Hardware
+ tiefe Konfigurationsmoeglichkeit
+ kostenlos

Logo: *klick*
Screenshot: *klick*

LXDE (Lightweight X11 Desktop Environment)
+ einfache Bedienung
+ bietet mehr als ein “einfacher Fenster-Manager” ist jedoch trotzdem Ressourcenschonender
+ bringt ebenfalls wieder Programme mit (LXpanel, LXNM, …)
+ eignet sich auch fuer aeltere Hardware

Logo: *klick*
Screenshot: *klick*

Das sollte denk ich erstmal reichen, es gibt natuerlich noch viel mehr, zu den schlankeren gehoert sicherlich openbox, windowmaker, twm, fvwm2 oder komplett neue Dinge wie ion, wmii oder dwm.

Fazit:
In diesem Fall gibts keine “gute” und keine “schlechte” Benutzeroberflaeche, jeder kann einfach das benutzen was er moechte und was ihm am meisten zusagt. Wer es gerne unkompliziert und kompakt moechte, schaut sich einfach Gnome oder KDE an. Wer nen aelteren PC hat oder sagt “das ist mir zu voll” schaut sich Xfce zum Beispiel mal an. Natuerlich kann man sich auch mehrere Benutzeroberflaechen installieren und vorm einloggen dann auswaehlen, welche man starten moechte. Hier zeigen sich mal wieder die Freiheiten von Linux, jeder kann den Desktop benutzen der ihn am meisten zusagt und diesen nach seinen Wuenschen anpassen.

Vorallem “leete” Leute setzen ja stark auf schlankere Desktops, wobei ich auch viele Leute kenne die gut mit Gnome beispielsweise zurecht kommen bzw. denen das voll und ganz reicht und was bringt es einem wenn nur der Desktop l33t ist und die Person davor nicht 😛

Soviel dazu erstmal, zu Desktop Environments kann man so viel gar nicht sagen, Bilder sagen mehr als tausend Worte, daher sollte man sich vorallem die Screenshots der verschiedenen Desktops anschauen.

Der naechste Teil kommt wahrscheinlich naechste Woche, diese Woche werd ich euch noch meine Erfahrungen zur Anti Spam Bee und ein paar Woerter zur Landtagswahl sagen.

Wuensch euch noch ne tolle Woche 🙂

Linux – Umstieg auf ein freies Betriebssystem Teil 2

Ahoi,

heute wird der zweite Teil meiner “Tutorialreihe” mit der Gegenueberstellung Windows vs. Linux folgen, ich werde fuer beide Betriebssysteme ein paar wichtige Vor- und Nachteile auflisten. Zu der Frage “Welches OS das bessere ist” hat Hoohead heute auch einen interessanten Blogeintrag geschrieben, dem ich auch zustimme: http://hoohead.hoohost.org/2011/03/welches-ist-das-beste-os/

Dann wuerd ich mal sagen, fangen wir an 😉

Linux gegenueber Windows – Vor & Nachteile

Linux
Vorteile:
– OpenSource und Kostenlos
– Viren, Trojaner und andere Malware? Darueber brauchst du dir als normaler User auf einem Linux Desktop kaum Gedanken machen
– Linux ist sehr stabil – Abstuerze oder Kernel Panics kommen kaum bis selten vor, je nach Distribution und wie viel Quatsch man macht
– Update deine Software mit nur einem Klick/Befehl, du brauchst nicht jedes Programm einzelnd updaten wie unter Windows
– Große Auswahl an verschiedene Benutzeroberflaechen – Bei Windows erkennt man meistens sofort am Aussehen, um welches OS es sich handelt, unter Linux kann man den Desktop so anpassen wie man ihn haben moechte und ihn “einzigartig” erscheinen lassen
– Es wird keine Defragmentierungssoftware benoetigt, da Linux nicht zu laesst, dass die HDD zu stark fragmentiert wird
– Linux bremst sich in der Regel nicht von selbst aus, es wird immer gleich schnell bleiben, auch “Windows neuinstallieren” ist dann “Schnee von gestern”, da man Linux gut und gerne paar Jahre ohne Neuinstallation verwenden kann, ohne das es “so zugemuellt” ist, dass eine Neuinstallation erforderlich waere
– Je nach Distributionen gibt es verschieden viel kostenlosen Support, bei Ubuntu beispielsweise ist ubuntuusers.de eine tolle Anlaufstelle mit sehr viel Support und guten Wiki-Eintraegen
– Linux besitzt verschiedene “Arbeitsflaechen” (Windows hat nur eine), wenn du zu viele Fenster auf einer offen hast, kannst du diese in andere verschieben
– Die meisten Software Entwickler welche ihre Software fuer Linux kostenlos zur Verfuegung stellen besitzen einen “Bug Tracker” um gefundene Bugs der User zu beheben, unter Windows kannst du beim naechsten Update/Service Pack nur hoffen, dass dein Bluescreen nicht noch einmal auftritt, selbst wenn du die Fehler an Micrsoft sendest | Sicherheitsluecken werden ziemlich schnell behoben
– Nach Updates ist kein Neustart zwingend erforderlich, unter Windows ist es bekannt, dass oftmals nach Updates ein Neustart erforderlich ist, wenn man das mal verpennt dann wird Windows selbststaendig und startet prompt von selbst neu, unter Linux ist ein Neustart nur nach einem Kernel Update erforderlich, jedoch wirst du dazu “nicht gezwungen” sondern einmal darauf hingewiesen.
– Linux besitzt ein klasse Sicherheitskonzept, als normaler User kann man (normal) nichts anstellen, was das System ernsthaft schaden koennte, unter Windows XP und aelter war man fast immer als Administrator aktiv und so konnte man ausversehen oder durch dritte (sprich durch Malware) sich sein System zerschiessen (lassen).
– Bei den meisten Linux Distris werden Entwicklertools bereits vorinstalliert, sprich nen Compiler fuer C/C++ oder fuer Scriptsprachen wie Perl / Python
– Es gibt zu fast jedem Windows Programm eine tolle Alternative, welche sich auch sehen lassen kann (darueber in einem anderen Teil dann mehr)
– Linux hat ein klasses Dateisystem, kann mit vielem Dateisystemen umgehen und ein tolles “Verzeichnissystem/baum” (wenn man sich damit auskennt)

Nachteile:
– Dein Lieblingsprogramm laeuft womoeglich nicht unter Linux, zwar laesst sich das ein oder andere Windows Programm durch eine Programmalternative ersetzen, aber wer bisher beispielsweise mit Adobe Photoshop gearbeitet hat, wird nicht einfach auf “gimp” umsteigen wollen
– Dadurch das Linux immer mit “Console/Terminal” verbunden wird, werden viele Anfaenger “abgeschreckt”
– Aktuelle Spiele laufen nicht unter Linux, auch mit Wine (darauf gehe ich in einem anderen Teil ein) kann man da oftmals nicht viel erreichen, bei aelteren Spielen wie Counter Strike:Source haben einige jedoch berichtet, dass diese besser gelaufen sind, als unter Windows.
– Die ein oder andere Hardware wird nicht unterstuetzt, manchmal kann es vorkommen, dass beispielsweise dein Drucker/Scanner/andere Hardware unter Linux nicht erkannt / supported wird. Teilweise auch bei ziemlich neuer Hardware (dadurch das die Entwickler den Linux Markt fuer zu gering halten), in diesem Fall einfach abwarten, Linux Entwickler arbeiten meistens mit Hochdruck daran, dass auch neue Hardware ziemlich schnell unter Linux problemlos funktioniert
– Die Installation kann fehlschlagen/probleme bereiten, jedoch kommt das meistens auf die Distribution an, unter Ubuntu sollte man mit der Installation keine Probleme haben, unter Gentoo kann und wird sowas mit sicherheit vorkommen.
– Teilweise schlechte Uebersetzungen, wer Linux auf Deutsch stellt, wird feststellen muessen, dass die ein oder andere Software schlecht uebersetzt wurde
– Linux kommt manchmal mit Umlauten nicht gut zurecht, wenn man beispielsweise Dateien/Order von einer HDD kopiert, welche vorher auf Windows verwendet wurde und Umlaute besitzt, koennen diese manchmal falsch dargestellt werden
– Videobearbeitung, hab ich unter Linux noch nicht gemacht, sollte aber unter Windows fast besser sein, da es dort auch bessere Software dafuer gibt. Wobei man sagen muss, dass ich letztens gesehen hab, dass die Animationen fuer den Film “Avatar” auf einem Linux System erstellt wurden.
– “Vollgepackte” Distris wie Ubuntu koennen manchmal langsamer sein und sich mal aufhaengen.
– Probieren und Eigeninitiative wird oftmals vorausgesetzt, wenn mal etwas nicht klappt muss man versuchen es hinzubekommen oder im Netz nach Loesungen suchen und das kann hier und da durch den mangelnden Support einiger Hersteller dauern bzw. “nerven kosten”.

Windows
Vorteile:
– Windows ist sehr Einsteigerfreundlich
– Mit Windows kann man prinzipiell fast alles machen, ob zocken, video bearbeitung oder programmieren
– Mit Treibern wird man normal wenig Probleme haben, Windows 7 zum Beispiel installiert fast alle Treiber von selbst und die Hersteller kommen einem entgegen
– Die Installation und Bedienung von Programmen ist meistens sehr einfach gehalten und kinderleicht
– Perfektes System fuer Leute, welche keine Zeit fuer Probleme haben und einfach “Installieren und loslegen” wollen
– Windows ist das System fuer (Hardcore) Gamer, neue und aktuelle Spiele laufen in der Regel problemlos und der ganze Mist wie Windows Live bietet einem viele Vorteile, wenn es mal scheitert, dann daran das die Hardware zu schwach ist

Nachteile:
– Windows ist kostenpflichtig
– Haeufig ist die Software fuer Windows kostenpflichtig
– Windows ist nicht opensource, dadurch das der Source Code nicht einsehbar ist, weiß man nicht wie viele Luecken das System noch besitzen kann, von denen man heute noch nichts weiß und/oder ob irgendwelche Backdoors versteckt sind
– Windows ist anfaellig gegen Malware, ohne einen aktuellen Virenschutz, Firewall oder anderen Zusatzprogrammen sind vorallem Anfaenger aufgeschmissen und koennen schnell Opfer von “Kriminellen” werden
– Windows wird nach ner Zeit langsamer, das System wird oft “zugemuellt” und man hoert oft “Hey, hab mein Windows neu aufgesetzt”
– Windows benoetigt viele Tools um optimierter zu sein, sei es beispielsweise TuneUp, welches das System etwas aufraeumt und opmtimiert oder ein Defragmentierungsprogramm der die HDD Defragmentiert (wobei man sagen muss, dass dieses Problem unter Windows 7 teilweise behoben wurde und die Fragmentierung im Vergleich zu XP oder aelteren Modellen stark nachgelassen hat)
– Windows ist nicht absturzsicher, bekannt ist der Bluescreen, worauf ein Neustart folgen muss
– Windows bremst sich gerne mal selber, auch wenn es nicht sein muss und verbraucht unnoetig Speicherplatz (mit standardmaessigen Systemwiederherstellungen beispielsweise, welche man deaktivieren kann)
– Nach (normalen) Updates wird oftmals ein Neustart “erzwungen”

Fazit:
Jedes Betriebssystem hat seine Vor und Nachteile, es kommt darauf an was man machen moechte und wieso. Wer wirklich nur den Gedanken hat “Ich will Linux benutzen weils extrem L33t ist”, dem wird der Spaß daran ziemlich schnell vergehen – genauso wenn jemand meint er muesse es benutzen, weils andere tun. Wer jedoch offen ist, Lust und Zeit hat sich mit einem komplett anderem System zu beschaeftigen und sich “fortzubilden”, unter Freunden als (sowieso schon) Freak nen noch groesserer zu werden (:D), dem wuerd ich den Umstieg zu Linux aufjedenfall empfehlen – zumindest solle er mal eine LiveCD von Linux anschauen. Linux zu benutzen / zu testen / zu verstehen kann nie ein Nachteil sein. Wissen ist macht und je mehr man weiß, umso groessere Vorteile hat man. 🙂

Eine Seite auf der man ein paar weitere Gruende findet, wieso man “Linux benutzen sollte” ist diese: http://whylinuxisbetter.net/de/ – sind auch einige tolle Erklaerungen zu den Punkten dabei.

Auf Windows ganz verzichten muss man natuerlich auch nicht, Dualboot ist das Stichwort und darauf werde ich in einem seperaten Teil eingehen.

Soviel dazu erstmal, habe euch heute versucht ein paar Vor- und Nachteile von Linux und Windows aufzulisten, klar es sind nicht alle und man kann da einiges krisitisieren, aber ich finde das wichtigste wurde genannt. Auch habe ich nicht versucht Linux als “uebermaechtig” darzustellen, sondern auch Nachteile genannt, welche Linux mitbringt.
Im naechsten Teil werde ich euch wahrscheinlich ein paar Distributionen vorstellen oder etwas anderes aus der Liste nehmen. Eventuell folgt auch das erste Scene Interview die Tage, mal schauen 😉

Wuensch euch schonmal ein schoenes Wochenende!

Linux – Umstieg auf ein freies Betriebssystem Teil 1

Ahoi,

da ich seit 2009 auf meinem Laptop auf Linux setze und damit sehr zufrieden bin, wollte ich der ein oder anderen Person den Umstieg erleichtern bzw. auch ein paar Fragen/Unklarheiten klaeren, welche mir aufgefallen sind.

Ich selber durfte Linux damals auf Sys-Flaw.com (sagt vielleicht der ein oder anderen Person etwas) kennen lernen, da sich ein User (activebeta 😉 ) sehr dafuer eingesetzt hatte und mir auch bei Fragen immer eine Antwort gab.

Daher werde ich eine mehrteilige “Tutorialreihe” starten, um euch Linux etwas vorzustellen.

Was erwartet euch?
– allgemeines ueber Linux
– Antworten zu bitteren Fragen wie “Welches OS ist besser in der ‘Scene’”, “Welches OS zum Hacken???”, “BackTrack installiert, wo ist mein Windows”, “Probleme mit BackTrack xyz” und anderen Quatsch
– Linux gegenueber Windows, Vor & Nachteile
– ein paar Linux Distributionsvorstellungen
– ein paar grafische Benutzeroberflaechen
– Spiele unter Linux
– Programmieren unter Linux
– Linux & Windows auf einer Festplatte – Dualboot
– Festplattenverschluesselung
– Programmalternativen

Wie viele Teile es werden und wie viele Themen ich pro Teil ansprechen werde weiß ich noch nicht, aber es draengt ja nicht und soll euch nur einen Umstieg erleichtern.

Ahja, eine Sache noch, Linux ist natuerlich ein sehr umfangreiches Thema, fuer Leute unter euch, die Linux schon laenger verwenden, werden meine Tutorials wohl eher langweilig erscheinen, da es einfach zu groß ist und mein Tutorial auch viele “Luecken” haben wird, ich werde daher bewusst versuchen Dinge anzusprechen die meiner Meinung nach wichtig sind und Neulingen den Umstieg erleichtern.

Allgemeines ueber Linux

Linux ist schon lange nicht mehr das “Betriebssystem fuer Freaks”, die Zeiten mit viel Konsole und wenig Grafik sind fast vorbei, auch die Installation von Linux ist viel einfacher geworden im Vergleich zu damals und natuerlich die Auswahl an verschiedenen Linux Distributionen ist gestiegen. So unterschiedlich die verschiedenen Linux Distributionen auch sind, eines haben sie alle gemeinsam, sie benutzen naemlich den Linux Kernel, welcher von Linus Torvalds entwickelt und erweitert wurde (das macht er uebrigens bis heute noch, hat aber natuerlich unmengen an Anhaengern/Supportern gefunden die ihm neue Ideen, etc zusenden). Es ist ein vollwertiges Betriebssystem wie Windows und kann mindestens genauso viel 😉

Die Zusammenfassung von Wikipedia finde ich ziemlich passend:

Als Linux (dt. [ˈliːnʊks]) […] werden in der Regel freie, unix-ähnliche Mehrbenutzer-Betriebssysteme bezeichnet, die auf dem Linux-Kernel und wesentlich auf GNU-Software basieren. Die weite, auch kommerzielle Verbreitung wurde ab 1992 durch die Lizenzierung des Linux-Kernels unter der GPL ermöglicht.

Das modular aufgebaute Betriebssystem wird von Softwareentwicklern auf der ganzen Welt weiterentwickelt, die an den verschiedenen Projekten mitarbeiten. Es sind sowohl Unternehmen als auch Non-Profit-Organisationen und Einzelpersonen beteiligt, die dies als Hobby betreiben. Im praktischen Einsatz werden meist sogenannte Linux-Distributionen genutzt, in denen verschiedene Software zu einem fertigen Paket zusammengestellt ist. Jede Distribution enthält somit Linux beziehungsweise den Linux-Kernel. Allerdings passen viele Distributoren und versierte Benutzer den Betriebssystemkern mehr oder weniger für ihre Zwecke an.

Linux wird vielfältig und umfassend eingesetzt, beispielsweise auf Desktop-Rechnern, Servern, Mobiltelefonen, Routern, Netbooks, Multimedia-Endgeräten und Supercomputern. Dabei wird Linux unterschiedlich häufig eingesetzt: So ist Linux im Server-Markt wie auch im mobilen Bereich eine feste Größe, während es auf dem Desktop bisher nur eine geringe Rolle spielt. Ebenfalls spielt die wirtschaftliche und geographische Lage einer Region eine wichtige Rolle. So planen vorrangig südamerikanische Schwellenländer den verstärkten Einsatz von Linux.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Linux

Joa, dazu brauch ich denk ich nichts sagen. Stimmt alles soweit.

Die bitteren Fragen

Man findet diese oft auf “Scene” Foren, und sie fallen meist so aus:
“Welches OS ist besser in der Scene”
“Welches OS zum Hacken???”
“BackTrack installiert, wo ist mein Windows”
“Probleme mit BackTrack xyz”
“Wie deinstallier ich BackTrack”
[…]

Ich werd zu jeder Frage nun einen Satz sagen.

“Welches OS ist besser in der Scene”
– Wer diese Frage stelle sollte am besten kein OS verwenden, es kommt nicht drauf an welches besser ist, sondern mit welchem man besser zurecht kommt und dessen Vorteile nutzen kann.

“Welches OS zum Hacken???”
– Gar keins, Leute die “Hacken” wollen sind zum Großteil sowieso Malware User und die sollen bei Windows bleiben – auf Linux macht man sich die Sache unnoetig komplizierter.

“BackTrack installiert, wo ist mein Windows”
– BackTrack ist kein Programm sondern eine eigene Linux Distribution! 😉 Wer waehrend der Installation quatsch macht, kann ausversehen sein Windows loeschen.

“Probleme mit BackTrack xyz” – “Wie deinstallier ich BackTrack”
– Meine Lieblingsthreads – viele Leute haben Probleme mit der Verwendung von Aircack und co (darueber folgt demnaechst von mir ein Tutorial) und nennen es dann “Probleme mit BackTrack” – BackTrack ist eine eigene Distribution, wenn ich ein Problem mit MS Word hab, schreibe ich auch nicht “Probleme mit Windows”. Und wie deinstalliert man es? Wie deinstalliert man Windows? Richtig, durchs formatieren zum Beispiel.

Soviel dazu erstmal, habe euch heute versucht ein paar allgemeine Dinge ueber Linux zu vermitteln bzw. was es ist und was ich noch vor habe. Das naechste Tutorial wird die Vor- und Nachteile von Linux gegenueber Windows beinhalten.

Wuensch euch noch eine tolle Woche.

WordPress 3.1 & neues Gesicht

Da heute (naja inzwischen gestern) WordPress 3.1 released wurde, wollte ich mal wieder einer der schnelleren Sorte sein, habe meinen Blog fix geupdated und das ein oder andere neue feature bereits entdeckt (:

Da mir mein altes Theme nicht mehr so gefallen hat und ich etwas Abwechslung wollte, habe ich mich entschlossen auf eine neues WP Theme umzusteigen, welches mir inzwischen besser gefaellt als das alte 🙂 Musste ein paar Dinge modifizieren und anpassen, aber inzwischen passt alles so, wie es sein sollte.

Einige Denken sich wahrscheinlich wieso die Blogeintraege etwas nachlassen, dafuer gibts 2 Gruende:
1) Passiert atm nich so viel worueber ich bloggen koennte
2) Habe ich den Großteil meiner Gedanken gerade bei einem RL Problem was mich teilweise auch viele Nerven kostet.

Uebrigens, als weitere Info, da ich darueber nicht extra einen Blogeintrag erstellt hab, seit letzte Woche laeuft mein Blog nun auf Debian 6 (Squeeze) und bisher ist alles soweit in Ordnung und zufriedenstellend 🙂

Soviel zum aktuellen Stand erstmal, wuensch euch vorab schon ein schoenes Wochenende! 🙂

P.S.: Wie ihr sehen koennt ist seit einigen Tagen unten ein Breathost.com Banner – wer nun meint “he, der will sich nur dran bereichern, wenn ich drauf klicke oder mir ueber den Link was bestelle” ist auf dem falschen Weg, ich bekomme – wie bereits in einem anderen Blogpost erwaehnt – den VPS sowieso “gesponsert”, daher ist es gleichgueltig ob ihr drauf klickt oder nicht, ich versuche lediglich das Projekt etwas zu unterstuetzen 🙂